
Jugendschutzbeauftragter
Worum es hier geht
Auf einer LAN sitzt alles dicht beieinander, und mittendrin sind auch Jugendliche, für die wir mitverantwortlich sind.
Wie beides zusammengeht, ohne dass eure gemeinsame Zeit kleiner wird, erzählen wir dir hier – von dem, was wir vor Ort tun, bis zu dem, was es für dich ganz praktisch bedeutet.
Dazugehören
Eine LAN lebt davon, Teil von etwas zu sein: nebeneinander sitzen, über Tische und Reihen hinweg ins Gespräch kommen, sich zwischen zwei Runden über den Weg laufen. Dieses Gefühl, mittendrin zu sein, ist das Herz des Wochenendes. Und wir wollen es niemandem nehmen, nur weil er noch jung ist.
Verantwortung
Zugleich sind unter euch Jugendliche, für die wir geradestehen. Also ziehen wir genau dort eine Linie, wo Inhalt und Alter wirklich zueinander passen müssen – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Was schützt, ohne zu trennen, hat bei uns Vorrang; und wo wir doch trennen, halten wir es so leicht, dass ihr trotzdem beieinander bleibt.
Auf einen Blick
Wer dabei sein kann
Jugendliche auf einer LAN willkommen zu heißen, ist selten – und für uns eine bewusste Entscheidung, hinter der mehr steckt als eine Zahl.
Die Ausnahme
Die meisten LAN-Partys im deutschsprachigen Raum sind ab 18. Dass es bei uns schon ab 14 losgeht, ist die Ausnahme – Veranstalter, die Jugendliche überhaupt teilnehmen lassen, kann man an einer Hand abzählen. Für uns ist das kein Nebenschauplatz, sondern ein bewusster Teil dessen, was die Lübeck LAN sein soll.
Nicht ohne Grund
Dass so wenige es machen, hat gute Gründe. Mit Jugendlichen kommt einiges dazu – rechtlich, aber vor allem zwischenmenschlich und organisatorisch. Der Umgang ist ein anderer, oft feiner, und man hat mehr Einfluss auf junge Menschen, als einem manchmal bewusst ist. Das kann guttun oder schiefgehen. Wer sich darauf einlässt, sollte wissen, was er tut.

Der Anfang
Ein guter Teil der Idee kommt aus unserer eigenen Jugend: So eine LAN hätten wir uns damals selbst gewünscht – ein Ort, an dem man mit anderen zusammen zockt, ohne dass das Alter zum Hindernis wird. Mit UtopiaGaming sehen wir uns heute in der Lage, das jüngeren wie älteren Teilnehmenden zu geben.
Die Grenze
14 ist für uns ein gutes Alter. Das ist keine Zahl, die wir gewürfelt haben, sondern eine, hinter der wir mit Überzeugung stehen: Ab hier können wir den Zugang zu einem Angebot wie unserem mittragen und guten Gewissens begleiten.
Die Spanne
Zwischen 12 und 14 tut sich unglaublich viel – in der Entwicklung, in dem, was einen interessiert, in der Art, wie man miteinander umgeht. Wer gerade zwölf ist und wer schon auf die sechzehn zugeht, lebt spielerisch oft in zwei ziemlich verschiedenen Welten. Unsere Teilnehmenden bringen ohnehin eine große Altersspanne mit, und die wollen wir nicht noch weiter aufziehen. Wenn die Jüngsten schon ein Stück weiter sind, fällt das Miteinander leichter: Man ist eher auf einer Wellenlänge, versteht sich schneller und findet leichter zusammen.
Noch keine 14?
Vierzehn ist bei uns die Regel – aber kein starres Schlusswort. Neben den Bildschirmen gibt es bei uns auch einen Offline-Bereich: die TCG-Area mit Sammelkarten, Pen & Paper und Brettspielen. Wenn du jünger bist und trotzdem unbedingt dabei sein möchtest, bittet am besten deine Eltern, sich einmal persönlich bei uns zu melden – vielleicht finden wir gemeinsam mit dir eine Lösung, die passt.
So läuft es vor Ort
Damit du weißt, was auf dich zukommt: Vom ersten Moment am Eingang bis mitten ins Wochenende hinein ist es eigentlich ganz unkompliziert.

Schritt 1
Dein erster Weg führt zum Check-in. Du zeigst kurz deinen Altersnachweis, und noch während wir dich eintragen, streift dir jemand aus dem Team ein Bändchen ums Handgelenk – festgezogen, aber locker genug, dass du es den Tag über vergisst. Das Bändchen zeigt dann, welche Bereiche zu dir passen, und begleitet dich durchs ganze Wochenende. Dein Ticket brauchst du weiterhin: Bei jedem Ein- und Ausgang erfassen wir es kurz, damit wir immer wissen, wer gerade vor Ort ist.
Schritt 2
Die Altersstufen verteilen sich vor Ort auf ihre Bereiche, die durch Sichtschutzwände voneinander abgeschirmt sind. So läuft dir kein Bildschirm über den Weg, dessen Inhalt nicht zu deinem Alter passt – und andersherum genauso. Ihr seid trotzdem auf demselben Event, im selben Trubel: Die Wände trennen die Blicke, nicht die Gemeinschaft.
Schritt 3
Übers Wochenende schaut unser Team immer wieder hin – ob auf den Bildschirmen das läuft, was zur jeweiligen Stufe passt, und ob sich die Stufen in ihren Bereichen bewegen. Das passiert nebenbei: kein Kontrollgang, kein Misstrauen im Nacken. Eher ein aufmerksames Auge, das da ist, wenn es gebraucht wird, und dich sonst einfach zocken lässt.
Insgesamt arbeiten wir mit drei Altersstufen – ab 14, ab 16 und ab 18. Woran wir sie festmachen, ist die USK-Kennzeichnung, die du von deinen Spielen kennst.
Für Minderjährige
Wer noch nicht volljährig ist, bringt das Einverständnis der Eltern mit – und zwar im Original, mit echter Unterschrift. So wissen wir sicher, dass deine Eltern Bescheid wissen und einverstanden sind, und du kannst dir sicher sein, dass hier nichts über deinen Kopf hinweg läuft.
Das passende Formular kannst du dir in Ruhe herunterladen, zu Hause gemeinsam ausfüllen und unterschreiben lassen. Bring es fertig ausgefüllt zum Check-in mit, dann geht dort alles ganz schnell. Was Eltern darüber hinaus wissen möchten, haben wir für sie eigens zusammengetragen.
Am Abend
Für euch jüngere Teilnehmende endet der Abend etwas früher als für die Volljährigen – so, wie es der Jugendschutz vorsieht. Wenn es soweit ist, heißt es für euch, den Heimweg anzutreten. Wir bitten euch, rechtzeitig loszukommen, damit ihr in Ruhe und sicher nach Hause kommt.
Bis wann genau du bleiben kannst, hängt von deinem Alter ab. Den verbindlichen Stand pflegen wir auf der Öffnungszeiten-Seite – dort schaust du am besten kurz nach, bevor du deinen Abend planst.
Wir passen auf – ohne uns zwischen euch zu stellen.
Wer dahintersteht
Mit diesem Thema muss sich bei uns niemand allein beschäftigen. Viele aus unserem Team haben sich zusammengesetzt und gemeinsam besprochen, wie wir Jugendschutz bei der Lübeck LAN leben – als etwas, das wir zusammen tragen.

Jugendschutzbeauftragter

Vorstand
@FluffyChaosQueen
Gemeinsam mit Frederic halte ich organisatorisch die Fäden zusammen. Mir ist wichtig, dass aus vielen einzelnen Ideen am Ende eine runde Veranstaltung wird.

Vorstand
@Admin25
Ich behalte das große Ganze im Blick – Planung, Absprachen und die technischen Rahmenbedingungen. Als Vorstand von UtopiaGaming begleite ich die Lübeck LAN von der ersten Idee bis zum Wochenende selbst.

Vorstand
@jojowillingen
Gemeinsam mit Etienne und Tim kümmere ich mich um die Technik vor Ort – Netzwerk und Infrastruktur sollen einfach zuverlässig laufen. Als Kassenwart von UtopiaGaming kenne ich außerdem die organisatorischen und finanziellen Abläufe im Verein.
Offenes Ohr
Wir haben ein offenes Ohr dafür – und nehmen deine Bedenken gern ernst. Melde dich, wie es dir am liebsten ist.
Von hier aus geht es weiter – zum Schutzkonzept, zu den Ansprechpersonen und zu allem, was Eltern wissen wollen.